Marktplatz von Brügge
Rozenhoedkai mit Belfried

Brügge

Der mittelalterliche Stadtkern von Brügge gehört ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO. Brügge wird auch „Venedig des Nordens“ genannt. Die Stadt ist besser erhalten und restauriert als die anderen europäischen Handelsmetropolen des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, weniger verändert als Venedig. Es empfiehlt sich deshalb eine romantische Bootstour.

Sehenswert ist u.a. die gotische Liebfrauenkirche, welche im 12. und 13. Jahrhundert erbaut wurde. Hier befindet sich auch die weltweit berühmte Brügger Madonna von Michelangelo. 1320 wurde der 122,3 m hohe Kirchturm errichtet.  
Der Belfried von Brügge, 1240  als Teil der Markthallen mit hölzerner Spitze gebaut, brannte dreimal ab und bekam dann 1822 eine steinerne Krone im Stil der Neugotik. Mit dieser Krone ragt er 83 Meter in den Himmel. Der aus dem 17. Jahrhundert stammende Carillon, ein Turmglockenspiel, ist heute immer noch in Benutzung.

Auf den Gemälden im Groeninge-Museum ist zu sehen, wie luxuriös man damals aß und wohnte und wie reich die Bürger gekleidet waren. Im nahegelegenen St.-Jans-Hospital war die Unterbringung offensichtlich so, dass man auch heute noch als Patient nicht viel daran auszusetzen hätte.

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