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Malerische Felsenküsten, elegante Bäder, mächtige Kirchen und Schlösser, verträumte Orte und Nationalparks – so präsentiert sich das „Land“ der Rosamunde Pilcher, Südengland. Von London kommend macht Bath als eine der schönsten Städte der Insel überhaupt auf sich aufmerksam. Die im gregorianischen Stil erbauten Häuser schlängeln sich einen Hügel hinauf. Folgt man ihnen, erreicht man einen herrlichen Park, dem sich der Royal Crescent anschließt. Hier lohnt das eindrucksvollste Gebäude von Bath, ein klassizistischer Komplex mit 114 ionischen Säulen, einen Abstecher.
In Plymouth lief 1620 die berühmte „Mayflower“ aus, mit der die „Pilgrim Fathers“ ihr Glück jenseits des Atlantik suchten und dort Neu-England gründeten. Touristen zieht es vor allem in „The Barbican“, das alte Hafenviertel. Die Uferpromenade lädt zum Flanieren in Richtung Zitadelle ein. Der beste Blick über die gesamte Bucht bietet sich vom Leuchtturm Smeaton’s Tower aus. Das Ende der Welt befindet sich in der Grafschaft Cornwall, der vermeintlichen Heimat König Arthurs. Die Felsen der Steilküste „Land’s End“ im äußersten Westen wirken wie glatt gefeilt und von Menschenhand übereinander geschichtet.
Unweit dieser rau-romantischen Idylle lohnt der alte Fischerort St. Ives einen Besuch. Die kleinen Gassen der Altstadt sind beliebter Treffpunkt für Künstler, die ihre Werke in der Old Mariners Church ausstellen. Die „Heringsmetropole“ ist vor allem auch wegen ihres herrlichen Sandstrandes berühmt. Von Plymouth aus empfiehlt sich ein Besuch des Dartmoor Nationalparkes. In diesem wildromantischen Hochmoorgebiet siedelte Conan Doyle die Handlung für den „Hund von Baskerville“ an. Hügel, schroffe Felsen und kleine Flussläufe wechseln einander ab, und auch die Dartmoor Ponys sind einen Schnappschuss wert. „Croeso i Gymru“, willkommen in Wales, heißt es bei einem Besuch von Cardiff. Unbedingt sehenswert sind die Arkaden der Innenstadt, hinter fast jeder verbirgt sich ein kleines Restaurant. Cardiff Castle ist zwar ein recht buntes Gemisch architektonischer Baustile, aber gerade deswegen sehenswert. Der nahe gelegene Brecon Nationalpark überzeugt mit Wäldern, Bergen, Seen und vor allem Schafen.
Die einzigartige Landschaft erschließt sich dem Besucher auch während einer Fahrt mit der historischen Dampfeisenbahn „Brecon Mountain Railway“. Inmitten wunderschöner Natur präsentiert sich Tintern Abbey. Von der stolzen Zisterzienserabtei zeugen noch die mächtigen gotischen Mauerreste am Ufer des Wye. Entlang des alten Erdwalls führt ein Rundweg.

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