Dublin – River Liffey, O'Connel-Bridge
Glendalough – St. Kevin's Kitchen

Dublin

Auch über Dublin, Hauptstadt der Republik Irland, gibt es wunderbare Geschichten, z.B. die vom Fluss Liffey, der sich verwandelt in Anna Livia Plurabelle: Göttin, Schönheit, Traumfigur in James Joyces „Finnegans Wake“. Oder die Geschichte vom englischen Vizekönig Thomas Wentworth, dem die neuerbaute Residenz abbrannte, weil irische Diener die Kerzen nicht gelöscht hatten. Was anschließend wieder aufgebaut wurde, lässt sich heute besichtigen. Staatsgemächer der Vizekönige, St. Patrick´s Hall, genannt der schönste Salon Irlands. Hier trug sich eine Geschichte zu, die bis heute nicht aufgeklärt ist, der Diebstahl der irischen Kronjuwelen im Jahre 1907.

Dublin, in deren Großraum fast ein Drittel der drei Millionen Iren lebt – ist immer noch vor allem eine englische Stadt des 18. Jahrhunderts mit schönster georgianischer Architektur, die mehr an Bath oder London erinnert als an irische Städte. Der älteste Park befindet sich im Herzen der Hauptstadt, St. Stephen's Green. Er war im 18. Jahrhundert Schauplatz von öffentlichen Hinrichtungen, doch heute ist nichts mehr von der schaurigen Atmosphäre übrig.

Neben zahlreichen Denkmälern und Blumenbeeten steht dort der Brunnen der „Drei Schicksale“, Leeson Street Gate. Diese entscheiden über Leben und Tod, jeder Mensch besitzt einen sogenannten „Lebensfaden“. Die drei Schicksalsgöttinnen durchschneiden diesen, nachdem sie den Werdegang des Menschen genau beobachtet haben, so die Legende.

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