Blick auf den Hafen von Neapel
Am Golf von Neapel

Der Golf von Neapel

Als ideale Reisezeit in die „Golfregion“ empfehlen sich Mitte Mai bis Ende Juni und der September bis Mitte Oktober. Für einen ausführlichen Besuch der zahlreichen Museen und archäologischen Stätten bieten sich die milden Wintermonate an. „Neapel sehen und sterben“ – mit diesem aus dem 19. Jh. stammenden Spruch machten Besucher der Stadt schon früh auf deren einzigartige Lage aufmerksam. Zwar gilt der Vesuv als das Wahrzeichen Neapels, doch eigentlich ist die Stadt von zahlreichen teils noch aktiven Vulkanen umgeben, wie beispielsweise den „brennenden Feldern“ im Norden. Den gesamten Küstenstreifen säumen endlose Zitronen- und Orangenhaine, Bougainvilla und Oleanderbüsche.


Neapel, die Hauptstadt Kampaniens, ist die drittgrößte Stadt Italiens. Napoli macht auf den Besucher – vor allem der Altstadt – einen eher chaotischen Eindruck. Andererseits besticht es neben seinen zahlreichen Museen auch über das Flair von altmodischem Luxus. Die Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die von den Einheimischen Spaccanapoli – die „Spaltende“ – genannte Straße trennt die Altstadt in einen westlichen und einen östlichen Teil und gilt als eine der chaotischsten Wege Europas.

Freilich befindet sich hier auch das Zentrum der Taschendiebe, vor denen selbst die Neapolitaner ihre Gäste warnen. Von der einstigen Bedeutung Napolis kündet das Castel Nuovo im Hafenviertel, die Porta Capuana hinter der Via Tribunali gilt als eines der schönsten Stadttore Italiens. Undenkbar ist ein Besuch Neapels ohne einen Ausflug auf den Vesuv. Seit 1944, von Vulkanologen ständig beobachtet, schläft der „Bucklige“. Legendär wurde er, als seine Lava Pompeji unter sich begrub. Der Aufstieg führt von dem auf 1000 Meter Höhe gelegenen Parkplatz über eine Schotterpiste zu Fuß nach oben. Ein Panoramablick entschädigt für die Mühen.

Unbedingt einen Tagesausflug wert ist die Insel Capri. Die von unterschiedlichsten Lichttönen überflutete Naturschönheit ist autofrei und am besten mit dem Schiff erreichbar. Sehenswert sind der Hafen selbst und die Piazetta, allerdings auch die teuerste Gegend Capris. Legendär und vielfach besungen, ist der Sonnenuntergang auf der Insel.

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