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„Besuchen Sie unbedingt die größte Glasbläserei Maltas“, empfiehlt der Hotelportier. Wer seinem Tipp folgt, steht kurz darauf in einem wohnzimmergroßen Raum, in dem drei Glasbläser an zwei Öfen arbeiten. So läuft das eben hier – alles ist „ein paar Nummern kleiner“ als anderswo. Die Malteser sind trotzdem stolz auf ihr Ländchen. So übertreiben sie gelegentlich, wenn sie die Vorzüge ihrer Heimat beschreiben, doch sie tun das auf eine so nette, charmante Art, dass nicht einmal verwöhnte Besucher ihnen deshalb böse sein können.
Das Inselchen liegt sehr verlockend rund 300 Kilometer östlich von Tunesien und knapp 100 Kilometer südlich von Sizilien. Von dort kamen wohl auch die Ur-Besiedler; Wissenschaftler nehmen an, dass vor rund 7000 Jahren der erste Mensch seinen Fuß auf das Archipel setzte. Bald entwickelten die ackerbauenden Neuankömmlinge eine erstaunlich hochstehende Kultur, deren Zeugnisse an vielen Stellen der Insel heute wieder zu besichtigen sind: monumentale Steinbauten in Hagar Qim, Mnajdra und anderen Orten, die allem Anschein nach kultischen Zwecken dienten.

Die flächenmäßig kleinste Hauptstadt Europas ist Valletta. Sie liegt an der Nordostküste von Malta auf einer Landzunge. Diese wird von den beiden Mittelmeerhäfen Grand Harbour und Marsamxett Harbour umschlossen. Einen Besuch abstatten sollte man dem National War Museum. Hier wird die militärische Geschichte von Malta erzählt, ausgestellt werden unter anderem auch Kriegsgeräte und Gegenstände, z. B. Uniformen und Orden aus dem 2. Weltkrieg … mehr

Tarxien ist ein kleines Dorf mit gerade mal 7600 Einwohnern im Südosten von Malta. Hier befindet sich eine maltesische Tempelanlage, die aus sechs Tempeln bestand, drei wurden restauriert, von den restlichen drei Tempeln sind nur noch Spuren übrig. Viele Überreste, darunter auch verzierte Steinblöcke, sind jetzt im Archäologischen Museum in Valletta ausgestellt. Die Tempelanlage entstand zwischen 3800 und 2500 v. Chr. … mehr

Das Hypogäum (zu deutsch: „das unter der Erde liegende“) von Hal Saflieni ist eine vollständig erhaltene Kultstätte. Die bis zu 14 Meter tiefen drei Gebäude sind auf einer Fläche von 500 Quadratmetern vor ca. 5000 Jahren errichtet worden. Bei einem Rundgang kann man ein Labyrinth aus Gängen, Hallen, Kammern, Nischen, Stufen sowie Wandmalereien und sogenannte Anbindelöcher für Opfertiere entdecken … mehr
| Monat | Jan | Feb | März | April | Mai | Juni | Juli | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Temp. max. °C | 14 | 15 | 16 | 18 | 22 | 26 | 29 | 29 | 27 | 24 | 20 | 16 |
| Temp. min. °C | 10 | 10 | 11 | 13 | 16 | 19 | 22 | 23 | 22 | 19 | 16 | 12 |
| Regentage | 12 | 8 | 5 | 2 | 2 | 0 | 0 | 1 | 3 | 6 | 9 | 13 |
| rel. Luftfeuchte % | 72 | 71 | 71 | 71 | 69 | 66 | 65 | 69 | 70 | 71 | 73 | 73 |
Zollbestimmungen:
Einreisebestimmungen:
Trinkgeld:
Quelle: Autorenteam, „Europa – Vom Nordkap bis Sizilien“, ADAC Verlag GmbH und Deutscher Bücherbund GmbH & Co.

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