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Im Jahre 1297 überrumpelte mit zwei als Mönche verkleideten Soldaten ein Francesco Grimaldi die ghibellinische Garnison auf dem Felsen von Monaco. Nach diesem Handstreich setzten sich die Grimaldis in Monaco fest und bauten ein kleines Herrschaftsgebiet auf. Honoré II. war der erste Grimaldi, der sich Fürst genannt hatte. Er und seine Nachfolger taten sich als Förderer der schönen Künste und Wissenschaften hervor. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts machte sich Albert I. in der Meeresforschung einen Namen: Er ließ das lange Zeit von Jacques-Yves Cousteau geleitete Ozeanographische Museum an der Südseite des Felsens bauen – mit Hilfe der Kasino-Einnahmen.
Das Spielkasino ist die Hauptattraktion Monacos. Die Spielbank, ein zunächst nicht sehr großer Bau im Liberty-Stil, wurde 1865 eröffnet. Prinz Carlo verfügte, dass die neue Siedlung fortan den Namen Monte Carlo tragen sollte. Der erste Bau ist heute nur noch Eingangssaal für eine Flucht später angebauter Spielsäle mit zahlreichen „einarmigen Banditen“. Die großen Summen werden bei Roulette, Trente-et-Quarante, Craps, Black Jack und Chemin de fer gewonnen – und verloren. Der Kasinobetrieb rettete Carlo III. einst die Staatsfinanzen, heute stammen nur noch drei Prozent der Einnahmen Monacos aus dem Glücksspiel.
Nach dem Vatikan ist das Fürstentum Monaco der zweitkleinste Staat der Welt. Außerdem ist er mit 17.000 Einwohnern/km² der am dichtesten besiedelteste unabhängige Stadtstaat. 47 % der Einwohner sind Franzosen, 16 % sind Italiener und Monegassen (Einwohner von Monaco), 21 % sind Menschen aus 125 verschiedenen Nationalitäten, aber nur 16 % sind Einheimische. Doch der Anteil der Franzosen geht stetig zurück. „Umarmt“ von Frankreich liegt Monaco an der Mittelmeerküste in der Nähe von Italien.
Ein Highlight von Monaco ist der zentral gelegene Place du Casino. Das nicht minder bekannte Hotel de Paris und das Kasino von Monte Carlo stehen direkt neben der wunderschönen Oper Monacos.
Wer Pflanzenfan ist, sollte sich den exotischen Freiluft-Garten namens Jardin Exotique nicht entgehen lassen. Mit einer sehr großen Anzahl aus den verschiedensten teilweise auch exotischen Pflanzen- und Baumarten erstaunt er nicht nur fachkundige Besucher, sondern auch Laien. Der Garten befindet sich an der Staatsgrenze zu Frankreich in sehr großer Höhe, so dass man einen grandiosen Panoramablick über das gesamte Fürstentum Monaco hat.
| Monat | Jan | Feb | März | April | Mai | Juni | Juli | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Temp. max. °C | 12 | 13 | 14 | 16 | 19 | 23 | 26 | 26 | 24 | 20 | 16 | 14 |
| Temp. min. °C | 8 | 8 | 10 | 12 | 15 | 19 | 22 | 22 | 20 | 16 | 12 | 10 |
| Regentage | 5 | 5 | 7 | 5 | 5 | 4 | 1 | 2 | 4 | 7 | 7 | 6 |
| rel. Luftfeuchte % | 67 | 70 | 70 | 75 | 77 | 77 | 75 | 74 | 74 | 72 | 72 | 72 |
Zollbestimmungen:
Als Eigenbedarf gilt:
Einreisebestimmungen:
Quelle: Autorenteam, „Europa – Vom Nordkap bis Sizilien“, ADAC Verlag GmbH und Deutscher Bücherbund GmbH & Co.

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