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Die Moldauklöster wurden im 15. und 16. Jahrhundert erbaut. Stefan der Große hatte versprochen für jeden Sieg auf dem Schlachtfeld ein Kloster bzw. eine Kirche bauen zu lassen. Seit 1504 liegt Stefan der Große in der „Königin der Moldauklöster“, dem Kloster Putna im Karpatental, begraben. 1466, so der Legende nach, soll Stefan der Große einen Pfeil in das Karpatental geschossen haben und an der Stelle, an der der Pfeil aufkam, ließ er das Kloster Putna bauen. Die Klosterkirche wurde 1653 zerstört, aber zwischen 1653 und 1662 ohne die Fresken wieder aufgebaut. Bis heute hat sie diese Form beibehalten, obwohl sie 1757 noch einmal beschädigt wurde.
Insgesamt gibt es heute 40 solcher Klöster bzw. Kirchen. Der Stil der Bauten ist stark geprägt von der Gotik und hat an den Außenmauern Malereien, welche den Inhalt der Bibel vermitteln. Wunderschöne Beispiele für diese Wandmalereien liefern die Klöster Sucevita, Moldovita, Arbore und Voronet. Allerdings gibt es auch byzantinische Einflüsse, z.B. die „Sixtinische Kapelle des Ostens“, so wird das Kloster Voronet genannt, wegen der fantastischen Fresken. Die Südseite zeigt den „Stammbaum Jesses“, auf der Nordseite sieht man Adam und Eva im Paradies und den Akathistos-Hymnos, an der Ostseite die Heilige Mutter Gottes mit dem Jesuskind auf dem Arm, anbetend ihr zugewendet sind Heilige, Märtyrer und Apostel.

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