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Die Balearischen Inseln oder Balearen sind eine Inselgruppe im westlichen Mittelmeer. Die Hauptinseln sind Mallorca und Menorca auch Ibiza und Formentera gehören dazu.
Die Deutschen stellen etwa 16 % aller auf den Balearen lebenden Ausländer und rund 31 % der aus Europa stammenden Zuwanderer. Unter Berücksichtigung der saisonal bewohnten Zweitwohnungen geht man sogar davon aus, dass tatsächlich mehr als 60.000 Deutsche permanent oder relativ häufig auf den Balearen leben, rund 80 Prozent davon auf Mallorca. Den zentralen Beschäftigungsfaktor bildet der Tourismus mit einer Beherbergungskapazität von insgesamt über 410.000 Plätzen. Im Jahr 2007 besuchten 13,27 Millionen Touristen die Balearen.
Mit der Fläche von ca. 3680 Quadratkilometern ist Mallorca die größte der Balearischen Inseln. Sie erstreckt sich in einer der Länge von ca. 105 km und einer Breite von 75 km. Die Küstenlänge von Mallorca umfasst ca. 550 km und ist gesäumt von vielen kleinen Buchten und schönen Stränden. Der höchste Berg der Insel, der Puig Major (1443 m), befindet sich in dem Gebirgszug Serra de Tramuntana, der sich über den Westen und Nordwesten der Insel erstreckt.
In ihrer Hauptstadt Palma leben ca. 375.000 der insgesamt 775.000 Bewohner der Insel. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale La Seu. Oberhalb des Hafens gelegen, besticht sie mit ca. 120 m Länge, 40 m Breite und einer Höhe des Hauptschiffs von 44 m und ist vom Meer her schon von weitem aus zu erkennen. Die Promenade am Hafen und der historische Stadtkern mit seiner Vielzahl an Geschäften sind Pflicht für einen Besuch in Palma de Mallorca.
Nicht nur der berühmte „Ballermann“, der etwas östlich von Palma liegt und sich etwa 5 km weit erstreckt (eigentlicher Name: Platja de Palma = Strand von Palma), ist ein Muss, sondern auch die vielen kleineren Strände mit ihren Fischerdörfern.
Ebenso berühmt ist Ibiza, heute reicht die geringe landwirtschaftliche Produktion nicht mehr aus, um die Insel selbst zu ernähren, so dass die meisten Waren vom Festland importiert werden müssen. Wie auch auf den übrigen Balearen ist der Tourismus mit 98 Prozent der Gesamtwirtschaft die Haupteinnahmequelle der Ibizenkos, auch wenn er nicht die Auswüchse wie auf Mallorca erreicht. Ibiza gilt heute als das Urlaubsziel der Junggebliebenen, doch vor allem als die Insel der „Reichen und der Schönen“. Mitte der 1990er Jahre hat sich die internationale Club-Szene mit bekannten Disc-Jockeys auf Ibiza etabliert.
Zwischen Ibiza Stadt und Sant Antoni de Portmany befindet sich der größte Nachtclub der Welt, das Privilege. Die Discothek bietet Platz für ca. 10.000 Besucher. Viele weitere Clubs wie das Space, Amnesia und Pacha finden sich ebenso wie das bekannte Café del Mar in Sant Antoni, Platja d´en Bossa, und Sant Rafel. Als ein Ausflug empfiehlt sich die Cala Benirras, wo bei Sonnenuntergang die einheimischen Trommelkünstler ihr Können demonstrieren. In den Bergen finden regelmäßig zu Vollmond Goa-Partys statt, die mehrere Tage andauern können.

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