Loret de Mar

Costa Brava

Die „wilde Küste“ oder besser bekannt als Costa Brava ist mit ihren 220 km der beliebteste Küstenabschnitt Spaniens. Sie liegt an der nordöstlichen Küste des Mittelmeers im Gebiet Katalonien und reicht von den französischen Pyrenäen bis zu dem kleinen spanischen Städtchen Blanes. Etwa 60 km entfernt liegt die wunderschöne Stadt Barcelona.

Wie der Name schon verrät, ist die Costa Brava alles andere als ein ruhiger und langweiliger Sandstrand. Man findet hier aufregend geformte Felsenklippen und kleine malerische Fischerdörfer, durch den kräftigen Seewind und die warmen Temperaturen um die 28 °C entwickelte sich das Windsurfen und Segeln zu einer sehr beliebten Sportart, vor allem an den Küsten der Städte Palamos und Platja d’ Aro ist der Sport sehr verbreitet.

Doch nicht nur die Strände sind faszinierend, sondern auch die Städte, die an der Costa Brava liegen. Da ist die „weiße Perle der Costa Brava“, die Heimatstadt des berühmten spanischen Künstlers Salvador Dali, Cadaqués. Die weißen kleinen Häuser und schmalen Gassen verleihen dem Dorf einen idyllischen Glanz. Der alte Ortskern wird von der äußerlich schlichten Kirche Santa Maria an der Hauptstraße beherrscht, die einen barocken Altar besitzt. Einige bekannte Künstler wie Federico García Lorca, Pablo Picasso und Joan Miró besuchten Cadaqués und trugen zur Bekanntheit des Ortes bei. Salvador Dalí verbrachte Teile seiner Kindheit in Cadaqués; die Familie seines Vaters, eines Notars aus Figueres, besaß dort ein Haus. Dalí ließ sich nach seiner Rückkehr aus New York City an der Bucht von Portlligat in einer Straße am Hafen nieder.

Auch einen Besuch wert ist die Klosterruine Sant Pere de Rodes, von wo aus man bei klarem Wetter nicht nur die 30 Minuten entfernte Burgruine Castell de San Salvador, sondern auch die Pyrenäen sehen kann. 1930 wurde die Ruine zum nationalen Denkmal erklärt. Fünf Jahre später begannen die ersten Restaurierungsarbeiten, die zwischen 1989 und 1999 erheblich intensiviert wurden.

Die Klosterkirche wurde vermutlich Mitte des 11.Jahrhunderts fertiggestellt. Die heutige Ruine zeigt viel vom ursprünglichen Bau. Verschiedene Stilelemente kommen zusammen: Die hohe Wölbung soll antike Vorbilder der Römer nachahmen. Der Chorumgang hingegen ahmt französische Vorbilder nach; er ist in der spanischen Romanik sonst unüblich. Der Kreuzgang ist doppelstöckig. Der untere, primitivere Teil wurde erst 1989 bei Ausgrabungen entdeckt.

zurück

Unsere Reiseinformationen dienen der allgemeinen Information und beabsichtigt nicht inhaltlich umfassend oder täglich aktuell zu sein.

Sie haben Fragen?

03741-7193930
E-Mail: urlaub@reiseplus.de

Informationen zu den Reiseländern

Informieren Sie sich über Ihr Reiseziel. Regionen, Menschen, Gebräuche, Klima, Einreise- und Zollbestimmungen – in unserer Datenbank finden Sie jede Menge Interessantes, Wissenswertes und Nützliches